Wie gut erkennst du deine eigenen Grenzen?

Wie erkennst du deine eigenen Grenzen? Die eigenen Grenzen erkennen wir oft erst, wenn wir sie bereits überschritten haben und der Körper Signale zeigt, die wir überhören und ignorieren.

Das können u. a. Schlaflosigkeit, Unkonzentriertheit, Dünnhäutigkeit und Gereiztheit, Kopfdruck und Ohrensausen sein. Wenig Zeit für (ungesunde) Nahrungsaufnahme, häufiger Konsum von Alkohol und Distanzierung von Freunden können zum Beispiel die Folge sein. Schlechte Laune und das klassische  „Hamsterrad-Feeling“ sind weitere Anzeichen. Du brauchst mehr Zeit für Dinge, die du sonst schnell erledigst und fühlst dich überfordert und uneffektiv in der Arbeitsweise.

Sind ein paar Merkmale davon über eine längere Zeit spürbar und erkennbar, dann sind deine persönlichen Grenzen ganz klar überschritten und die Balance zwischen Anspannung und Entspannung ist nicht mehr vorhanden.

Ich kann mich gut an eine bestimmte Situation erinnern: Während eines Gesprächs mit einem Kollegen fiel mein Blick durch das Fenster seines Büros direkt auf einen Baum mit wunderschön verfärbtem Laub. Die Farben spiegelten alle Seiten des Herbstes wieder und die Sonne ließ die Blätter leuchten. Als ich das ansprach, meinte der Kollege, dass ihm das überhaupt noch nicht aufgefallen sei und nahm sich kurz Zeit, diesen schönen Anblick zu genießen.

Kennst du das auch? Auf dem Weg zur Arbeit nimmst du das Umfeld gar nicht mehr wahr, deine Gedanken sind schon bei der Arbeit und nicht im Hier und Jetzt. Der bunte Schmetterling, der auf einer Blume sitzt oder ein lachendes Kind, das dir entgegen kommt.

Sobald du diese kleinen schönen Dinge um dich herum nicht mehr wahrnehmen kannst, ist es Zeit auf die Bremse zu treten. Denn positive Anreize von außen stärken dich und können dir Energie geben. Lasse das Leben nicht an dir vorbei laufen!

Wenn dir diese Signale bei Mitarbeitern und Kollegen auffallen, solltest du sie darauf ansprechen. Für einen selber ist es erst mal normal so zu sein und Gedanken wie „das wird schon wieder“ und „nach dem Projekt mache ich Urlaub“ verfälschen das Bild. Krankheit und längere Abwesenheiten können die Folge sein.

Gehe mit gutem Beispiel voran: Achte auf deine Balance zwischen Energie verbrauchen und Energie auftanken. Nimm nicht alle Aufgaben an, die du bekommst und setze Prioritäten. Nur wenn du gesund bist, kannst du deine gewohnte Leistung bringen und motiviert arbeiten.

  • Pausen machen und den Arbeitsplatz verlassen. Bewusst essen und genießen. Zeit zum Auftanken nehmen und Sport und Bewegung in den Alltag einbauen!

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