Die Angst vor Veränderung und Deine Komfortzone hier als Audiodatei runterladen:

Unsere Komfortzone ist unsere Wohlfühlzone. In ihr fühlen wir uns wohl und sicher. Wenn wir etwas machen wollen, was wir noch nie zuvor gemacht haben, dann liegt das meist außerhalb unserer Komfortzone.

Dinge die außerhalb unserer Komfortzone liegen, machen uns Angst. Daher vermeiden wir sie oder zögern sie hinaus.

Verantwortlich dafür ist eine Region in unserem Gehirn. Die oberste Aufgabe des limbischen Systems ist von Natur aus für unser Überleben zu sorgen. Das limbische System versucht also uns vor potentiellen Gefahren zu beschützen – alles mit einem Ziel: Wir sollen überleben.

Uns neuen Situationen auszusetzen bedeutet eine Veränderung. Und mit jeder Veränderung verbindet das limbische System in erster Linie Gefahr – klar, denn es weiß ja nicht was auf uns zukommt.

Wollen wir uns also einer neuen Situation aussetzen so läutet unser limbisches Hirnareal die Alarmglocken – Achtung, Achtung!

Unser limbisches System ist für unsere Angst-Reflexe vor neuen Situationen verantwortlich. Daher ziehen wir oft “den Schwanz” ein oder trauen uns doch nicht eine bestimmte Sache anzugehen, die wir eigentlich schon längst angehen wollten.

Schon seit über 5 Monaten möchte ich mir eine Yoga-Schule in Berlin suchen. Und letzte Woche habe ich es endlich geschafft zu einer Yoga-Stunde zu gehen.

Ständig habe ich mir eingeredet, dass ich erst alleine üben müsse, um bereit zu sein für eine offizielle Stunde. Ich hatte Angst, dass alle viel besser und weiter sein würden als ich.

Letzte Woche habe ich es nun endlich geschafft und bin zu meiner ersten offiziellen Stunde gegangen. Es war super gut und ich habe eine Menge gelernt – und nicht verstanden, warum es so schwer war diesen ersten Schritt zu machen…

Nun, nachdem ich es einmal gemacht habe wird es mir viel viel leichter fallen auch ein zweites Mal hinzugehen. Mein Freund das limbische Gehirn weiß jetzt, dass im Yoga-Studio keine schlimmen Gefahren auf mich lauern. Also darf ich dort gerne öfter hingehen.

Warum es so wichtig ist, Deine Komfortzone zu verlassen

“We live in a society where comfort has become a value and a life goal. But comfort reduces our motivation for introducing important transformations in our lives. Sadly, being comfortable often prohibits us from chasing our dreams.

Many of us are like lions in the zoo: well-fed but sit around passively stuck in a reactive rut. Comfort equals boring shortsightedness, and a belief that things cannot change. Your comfort zone is your home base, a safe place not to stay in, but to return to, after each exhausting and exhilarating expedition through the wilderness of life.

Take a look at your life today, if you are enjoying a shelter of comfort, break through it and go outside where life awaits.”

Ran Zilca in Psychology Today

Seit dem ich jedoch immer wieder aktiv versuche meine Komfortzone zu verlassen, habe ich mich ungemein persönlich weiterenwickelt. Viele Dinge, die ich mich früher nie getraut hätte sind heute selbstverständlich für mich oder fallen mir wesentlich leichter.

Ich habe kaum noch Stress einen freien Vortrag vor Menschen zu halten oder einen Workshop zu moderieren oder einfach allein zu reisen und neue Dinge zu machen.

Ich gehe auf Events auf Menschen zu und spreche sie an.

Alles in allem halte ich es da mit Ashton Kutcher:

„I’m continually trying to make choices that put me against my own comfort zone. As long as you’re uncomfortable, it means you’re growing.

– Ashton Kutcher

7 einfache Methoden, die Dir helfen, deine Komfortzone zu verlassen

1. Worst-Case-Szenario

Überlege Dir das Worst-Case-Szenario. Was kann schlimmstenfalls passieren und ist es wirklich so schlimm?

Natürlich hätten mich die anderen Leute im Yoga-Studio auslachen können, oder mich komisch angucken können, wenn ich bei einer Übung mal wieder umfalle…

Geht die Welt davon unter?

Nein, geht sie nicht – und die meisten Menschen sind sich dessen bewusst, dass auch sie mal klein angefangen haben.

2. Best-Case-Szenario

Stelle Dir vor was Großartiges passieren kann, wenn Du Dich doch traust und den Schritt noch heute machst.

Vielleicht fühlst Du Dich danach glücklich – oder erholt. Versuche genau hineinzufühlen wie Du Dich fühlst in deinem Best-Case-Szenario.

3. Schreib es auf!

Notiere Dir genau, was Du machen willst. Schreib es auf, lass es aus Deinem Kopf heraus. Wenn Du es einmal schriftlich hast, dann vergisst du es nicht und entlastest Deinen Kopf dadurch.

Zudem hast Du es dann schwarz auf weiß vor Dir. Du weißt was zu tun ist

Du kannst es Dir den Zettel auch an eine Stelle hängen, wo Du immer wieder daran erinnert wirst. Ich führe mittlerweile eine Bucket-List, wo all die Dinge drauf stehen, die ich noch machen möchte. So vergesse ich sie nicht und habe sie alle an einem Ort.

Und ganzwichtig, mache dir ein Vision-Board, das heißt, visualisiere deine Ziele! Schneide dir Fotos, Bilder aus und klebe sie zu einer Kollage zusammen. Diese hängst du dort auf, wo du jeden Tag mehrfach draufschaust. Stelle dir vor, du hättest deine Ziele schon erreicht und fühle es, wie glücklich, stolz und zufrieden du dann bist und spüre es. Damit gibst du deinem Körper ein Zeichen, dass es möglich ist.

4. Setze Dir eine Deadline

Lege genau fest, bis wann Du diese Sache gemacht haben willst.

Mein Yoga-Studio-Besuch war eine meiner Top-Priorities für den Monat Februar.

Eine konkrete Deadline zu setzen hilft Dir nicht wieder Ausreden zu finden und andere (unwichtigere) Dinge vorzuziehen. Du kannst wie ich einen Zeitraum definieren oder auch einfach ein konkretes Datum festsetzen und es in Deinen Kalender eintragen. Und du darfst die Deadline auch anpassen. Was ist schon dabei ;-).

5. Erzähle einem Freund davon

Erzähle einem Freund davon, was Du vorhast und bis wann Du die Sache angehen willst. Vielleicht hat auch er oder sie eine Sache, vor der er sich drückt.

Macht einen Deal und motiviert euch gegenseitig.

6. Belohne Dich

Überlege Dir im Vorhinein schon eine kleine Belohnung für Dich, wenn Du Dein Vorhaben wirklich in die Tat umgesetzt hast.

Klar ist die Tatsache, dass Du es machst eigentlich schon Belohnung genug, aber ein wenig zusätzliche Motivation schadet ja nie.

Belohne Dich mit einem Kino-Abend mit Freunden, mit einem leckeren Essen oder auch einer kleinen Tafel Schokolade. Das ist durchaus in Ordnung, denn es geht hier ja um Deine persönliche Weiterentwicklung.

7. Taste Dich langsam heran

Wenn es eine sehr große Sache ist, die Du vorhast, dann taste Dich langsam heran.

Überlege Dir Zwischenschritte und schreibe sie auf. Setze Dir für die Zwischenschritte Deadlines und belohne Dich dafür.

“If you want something you’ve never had, you must be willing to do something you’ve never done.”

Thomas Jefferson

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